*Vor ein paar Tagen las ich von neuem die Selbstbetrachtungen von Marc Aurel. Während ich die letzten Seiten meines Buchs schrieb. Und wie vor langer Zeit, bei der ersten Lektüre, strich ich denselben Satz an. Diesmal feuerrot. Vor knapp zweitausend Jahren hatte der römische Kaiser notiert: "Die Lebenskunst ist der Kunst des Ringens ähnlicher als der Tanzkunst." Heute ist meine Antwort auf die elegante Metapher noch eindeutiger: Ich will beides, das Ringen und das Tanzen. Ich will den Schweiß und den Swing. Und zwischen den beiden will ich still stehen, still sitzen, will mich versenken. Ins Innerste. Damit mir die Kräfte nicht schwinden, und nicht die Neugier, nicht diese fiebrige Lebensfreude.* (Andreas Altmann: Triffst du Buddha, töte ihn! Ein Selbstversuch)
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