"Ich bin du, wenn ich ich bin", hat Paul Celan einmal gesagt, ein Satz, der wie ein leises Bekenntnis klingt. Wer ganz bei sich ist, sieht den Anderen nicht als Fremden, sondern als Echo, als Teil seines eigenen Seins. Das Ich in diesem Satz ist bereit, sich zu öffnen, sich berühren zu lassen, wodurch ein Raum entsteht, in dem Nähe ein Angebot und kein Besitz ist. Vielleicht ist es das, was Celan damit meint: Ich bin du, nicht weil ich mich in dir verliere, sondern mich selbst erkenne.
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