Ende ohne Ende


 

I

Ohne Ende
Ende.
Von nirgendher
auch bloß ein einziges Wort.

Alles still und stiller Lärm,
ich flüchte in ihn
aus mir.

II

Gesicht
das auf mich fällt,
in mich versinkt,
wieder und wieder.

Kauere über mir selber.
Bin schon längst nicht
mehr ich.

III

Ich schweig mit Mir.
Gegen Mich.
Vergesse Mich.
Werde mir

Erinnerung, längst vorbei,
fremd und flüchtig,
und - wie Sprache - süß.

(Fabjan Hafer)

Lesestoff*:



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