Zuletzt: den Körper bisweilen erschöpfen, auch das ist Glück. Weil man ihm zuschauen darf, wie er einknickt, wie er den Kampf aufgibt. Das sind wundersame Übungen der Demut, der Dankbarkeit, der Einsicht in die eigene Verwundbarkeit. Kaum auszuhalten die Freude dann, wenn man - nach dem Absturz - wieder auftaucht, Stunden oder Tage später wieder einen Körper vorfindet, der stark ist, der einen nicht verlassen hat. Wie einen Freund nimmt man ihn in diesen Augenblicken wahr.
(Andreas Altmann: Gebrauchsanweisung für die Welt)
Lesestoff*:
*Die mit Sternchen * gekennzeichneten Verweise sind sogenannte Provision-Links. Wenn du auf so einen Verweislink klickst und über diesen Link einkaufst, bekomme ich von deinem Einkauf eine Provision. Für dich verändert sich der Preis nicht.
Foto: Pixabay
