in den wintermonaten
hängt der nebel über dem tal
wir spüren die zugluft der verschwiegenheit
und wärmen uns an trockenen laubblättern
die schneemänner tragen einen dicken schal.
im sommer dann:
mit dem see selbstgespräche führen
nie gesehenes licht aufsaugen
und dir einen wolkenschleier umhängen.
schwimmhäute wachsen lassen.
einatmen. innehalten.
heimat.
zwischen nackten fußsohlen
und dem geräusch klirrender kälte.
(Molk Manuela)
