Liebe ist überall


Auf Instagram über einen Text von Anja Bachl gestolpert, in dem sie sich mit dem Thema Selbstliebe auseinandersetzt und dazu Folgendes schreibt: 

"Aber. Da draußen wartet so viel auf uns. Und dies. Soll ein Loblied sein. Auf die Liebe. Zu sich selbst. Und ich weiß. Es sind die Abhängigkeiten und Unsicherheiten und es ist okay. Aber. Das Nicht-in-einer-Partnerschaft-Sein ist kein Nicht-in-Beziehung-Sein. Und dies. Soll ein Zuspruch sein. Denn wir feiern die Liebe dann, wenn sich zwei gefunden haben, aber nicht, wenn wir sie in uns finden. Und fähig sind, uns zu spiegeln. Und fähig sind, Freundschaften zu gestalten. Und fähig sind, diese Verbundenheit zu spüren zu allem Pulsierendem da draußen. Ich hätte gerne, dass wir dem sich für uns Entscheiden wieder mehr Attraktivität zusprechen. Dass wir Glück nicht an Zweisamkeit festmachen. Und dies soll ein Loblied sein. Auf die Liebe zu sich selbst. Denn es kommen Dinge erst, wenn man Platz gemacht hat. Und es braucht Enden für Anfänge. Die Liebe, sie ist überall. Die Liebe, sie findet dich überall. Und es gibt nicht den Menschen. Sondern Begegnungen und Entscheidungen. Eine Beziehung ist kein festgemachter Klotz, es ist eine flatternde Sache. Können wir bitte die Liebe als Ganzes zelebrieren und nicht nur Vorstellungen davon. Ich wünsche uns den Mut uns zu erinnern, wir gehören nur uns selbst. Und ich wünsche uns Augen, die nicht auf Bruchstellen starren, sondern auf Hornhautherzen."

(Anja Bachl)