Den Satz "Gegen die Angst blühen, das ist das Ziel" gelesen, von dem ich nicht mehr weiß, wo bzw. bei wem ich ihn gefunden habe und daraufhin auch das Gespräch von Christoph Schlingensief und Katrin Bauerfeind gehört, in dem er sagt: "Die Angst ist das, was einen fragt: Wer bist du? Angst ist eine Produktionskraft, weil sie zwingt einen ja permanent doch zu Reaktionen, die einem auch fremd sind."
Bei Christine Fuchs über den Begriff "Sinnesgesellschaft" gestolpert, die dazu Folgendes schreibt: "Immer mehr Menschen wollen sich von der Leistungsgesellschaft abwenden, die trotz unübersehbarer kollektiver Umwälzungen eine ungebrochene magnetische Anziehungskraft zu besitzen scheint. Sich ihrem Klammergriff zu entwinden und in andere Fahrwasser zu gelangen, scheint ans Eingemachte zu gehen. Es lohnt sich jedoch, denn eine Sinnesgesellschaft wartet mit ganz anderen Werten auf, die nähren, mitfühlend, zutiefst menschlich sind und uns gesund erhalten.
Zeit im Wald verbracht, die Frühjahrsmüdigkeit bekämpft und in die Eissaison gestartet, vielleicht deswegen, weil mir der Sommer nicht mehr allzu weit weg vorkommt. Und dann auch nochmal den Film "All my loving" mit Lars Eidinger gesehen, ein Film über die Essenz des Lebens. Über Ich- und Wir-Krisen, ohne Superhelden, dafür aber mit umso mehr Realität.
