Über Fotografie nachgedacht, die mich schon über einen längeren Zeitraum mal mehr mal weniger begleitet und mir viel bedeutet. Einfach deshalb, weil meine Wahrnehmung durch eine Kamera eine andere ist, mich zum genauen Hinsehen zwingt. Weil ich auf diese Weise auch im Banalen, im Alltäglichen etwas Besonderes entdecken kann und weil mich die Fotografie lehrt, dass jeder Moment groß sein kann. Es ist eine andere Qualität des Sehens, die mir da begegnet und eine Haltung in der kein Platz für Bewertungen ist. "To look is an act of choice" hat John Berger einmal gesagt. Eine Einladung, die Welt neu zu sehen, die Dinge hinter den Dingen zu entdecken.
Begleitet hat mich auch dieses Zitat von Sibylle Berg über das Schreiben: "Wie funktioniert das eigentlich - Schreiben? Mit viel Üben. Danach ist jedes fertige Buch ein gescheiterter Versuch. Aber wenigstens auf einem sauberen Niveau."
"Das Damengambit" gesehen. Eine Serie über das Schachgenie Beth Harmon, ihre Auf und Abs im Leben, die Erwartungen, die an sie gestellt werden und die Erkenntnis, dass auch Niederlagen dazugehören. Mochte ich sehr. Genauso wie das Lied "Anchor" von Novo Amor, das wie eine weiche Welle daherkommt, ein melancholischer Hauch Frühling, gerade richtig fürs In-der-Sonne-Sitzen oder fürs Faul-auf-dem-Sofa-Liegen.
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