Die dreizehnte Kalenderwoche


 Den Newsletter von Daniel Schreiber gelesen, in dem er über das Staunen schreibt und dabei auch den Begriff der inneren Ökologie verwendet, den ich sehr mochte: "Es ist so einfach über kurze Momente des Staunens hinwegzusehen. Dabei sind sie so wichtig für uns, unser Gefühl, in der Welt zu sein, für unsere innere Ökologie. Wir alle kennen die Ehrfurcht, wenn man am Meer steht oder sich irgendwo hoch oben in den Bergen befindet. Man versteht, dass man ein kleiner Teil einer großen Welt, eines großen Ganzen ist."

Über Leistung nachgedacht und darüber wie viel Druck man sich oft selber macht. In solchen Momenten höre ich immer Fynn Kliemanns Song "Zuhause", wegen diesem einen Satz, ,,dass leben manchmal reicht."

Ich bin ein neugieriger Mensch. Ich würde vielleicht sogar sagen, dass es die Neugier ist, die mich antreibt. Der Kosmopolit Ilija Trojanow hat ein Buch zu diesem Thema geschrieben, das im Literaturverlag Droschl in der Reihe "Gedankenspiele" erschienen ist. Darin beschäftigt er sich auch mit der Neugier im Zusammenhang mit dem Unterwegssein und sagt dazu Folgendes: "Fährt man mit dem Auto, dem Bus, dem Zug oder dem Motorrad durch die Landschaft, erfährt man die Fremde nur mit den Augen. Durchstreift man die Welt zu Fuß, sieht man mit dem ganzen Körper. Es gibt keine umfassendere Neugier." Daher: Neugierig und offen sein, es gibt so viel zu entdecken!