Ich habe ihn zufällig entdeckt. Den Film "Das Labyrinth der Wörter", in dem Gérard Depardieu den einfachen, aber freundlichen Germain spielt, der in einem Park zufällig auf die etwa vierzig Jahre ältere Margueritte trifft. Sie ist eine Buchliebhaberin und beginnt, Germain aus Camus' "Die Pest" vorzulesen. Es ist aber nicht nur ein Film über die Liebe zum geschriebenen Wort, sondern auch ein Film über die Liebe zur Mutter, die ihm die ältere Dame schließlich über die Literatur auch öffnen kann.
"Das Labyrinth der Wörter" geht ans Herz, er ist wunderbar melancholisch, aber auch humorvoll und natürlich ein Film für alle Buchliebhaber: "Wörter sind wie Schachteln, in die man seine Gedanken einsortiert, um sie den anderen besser präsentieren und verkaufen zu können."
