Den Film "Frühling in Paris" gesehen, einer jener Filme, in denen es kaum Handlung gibt, die einem aber trotzdem nicht aus dem Kopf gehen. Es ist ein stiller Film, in dem sich die 16-jährige Suzanne in den 35-jährigen Schauspieler Raphael verliebt. Sie mögen sich, das merkt man ohne Zweifel. Man merkt aber auch ihre Schüchternheit, Unerfahrenheit und Zartheit und sein Zögern, weiß er doch selbst, dass Suzanne viel zu jung für ihn ist. Und genau dieses Zögern, dieses Nur-langsame-aufeinander-Zugehen, macht den Film sehr ästhetisch. Er zeigt unsere Sehnsüchte auf, von denen wir aber wissen, dass sie wahrscheinlich keine Zukunft haben werden. "Frühling in Paris" ist ein sehr sensibler und sinnlicher Film, auf den man sich einlassen muss. Es wird wenig gesprochen, es passiert fast nichts und doch sehr viel.
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