Alina Bronsky: Die schärfsten Gerichte der tatarischen Küche


 

"Die schärfsten Gerichte der tatarischen Küche" von Alina Bronsky könnte man vielleicht als ein emanzipatorisches Märchen bezeichnen, als einen Roman, der vom Leben dreier Frauen in Deutschland bzw. Russland erzählt. 

Da ist Mutter Rosalinda, die man sich in dieser Form wahrscheinlich nicht als Mutter wünschen würde, Tochter Sulfia, die sich nicht ausleben kann, und die Enkelin Aminat, die von ihrer Familie mit falscher Liebe überschüttet wird.

Es ist ein schonungslos ehrliches Buch, das man in einem Rutsch durchliest und das ganz nah am Leben spielt. Eine satirische Familiengeschichte, die sowohl faszinierend als auch merkwürdig ist und die mich vor allem aufgrund des lebendigen Schreibstils sehr beeindruckt hat.

"In meinem alten Land hatte sich vieles verändert. Es trug einen neuen Namen. Alles war sehr dreckig und jeder verkaufte irgendetwas. Die Menschen waren schlimm angezogen und hatten Elend im Blick."


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