Die fünfzehnte Kalenderwoche

 


Es langsam angehen. Mich langsam vortasten in den Frühling, der temperaturmäßig noch etwas auf sich warten lässt. Wieder mehr lesen, Filme und Serien schauen.

In der Sternstunde Philosophie war die  Autorin und Filmemacherin Doris Dörrie zu Gast, die über ihr neues Buch, aber auch über das Reisen und den Zen-Buddhismus sprach. Diese Sätze sind mir vor allem im Gedächtnis geblieben: "Wir versuchen ständig, der Gegenwart aus dem Weg zu gehen und das ist für mich auch ein großes Rätsel, dass wir durch unsere Smartphones ständig dabei sind, die Gegenwart zu vermeiden. Man hat uns etwas in die Hand gegeben, was uns ständig anschreit: 'Erinnere dich auf gar keinen Fall, wo du jetzt gerade bist!' Und das finde ich irre, dass wir das alle mitmachen."

Wieder in "Momentum" von Roger Willemsen lesen, eine Sammlung ganz kurzer Texte, die eine ganz tolle Anleitung sind, um die entscheidenden Augenblicke unseres Leben zu erkennen. "Ich sitze nachts unter den Bäumen. Durch die belaubten Kronen scheint ein Stern, als liege er auf einem Blatt."

Bugge Wesseltoft hören, der in einem Interview mit NDR Kultur sagt: "Das ist für mich über die Jahre immer wichtiger geworden, zu erleben, wie extrem stark Musik als Kommunikationssprache ist." Eine große Empfehlung!

/Dieser Blogpost enthält Affiliate-Links. Wenn du auf einen der Links klickst und ein Produkt bestellst, erhalte ich eine kleine Provision, für dich verändert sich der Preis nicht./