Life lately #1

 


Wochen zwischen Höhen und Tiefen. Zwischen Hoffnungsschimmern und grauen Tagen. Auf der Suche nach dem Frühling – nicht nur draußen, sondern auch irgendwo innen. Geburtstage gefeiert, Kerzen ausgepustet, ins bunte Leben eingetaucht, als Gegengewicht zum Nebel, der heuer so hartnäckig blieb.

Dem Grau entflohen, wann immer es ging. Sonne getankt wie eine Notwendigkeit. Gesichter ins Licht gehalten, als müsste man sich vergewissern, dass es noch da ist – dieses warme Versprechen.

Altern“ von Elke Heidenreich gelesen. Und dieser Satz bleibt hängen: „Das ist es: Sich sein verletzliches, empathisches und sein liebendes Anfangsherz zu bewahren … Erschütterbar bleiben. Mitfühlend bleiben. Nicht verhärten.“ Vielleicht war genau das der rote Faden dieser Wochen. Nicht abstumpfen. Nicht zynisch werden. Offen bleiben, auch wenn es anstrengend ist.

Clueso im Auto gehört, „Handgepäck“ auf Wiederholung. Diese Lieder, die begleiten, wenn man unterwegs ist – durch Landschaften, durch Gedanken, durch eigene kleine Umbrüche.

Zwischen Winternebel und ersten Knospen. Zwischen Müdigkeit und Aufbruch. Und irgendwo dazwischen: das leise Gefühl, dass der Frühling näher ist, als man denkt.


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